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In Walstedde findet am 05.03 eine Veranstaltung zum Thema „Naturnaher Garten – lebendig und spannend“ im Pfarrheim Walstedde statt. Dieser wird von der Gärtnermeisterin Barbar Gerlach gehalten und von der Stadt Drensteinfurt ausgerichtet.

Was vor zehn Jahren noch als ungepflegt oder unordentlich galt, erfährt heute eine neue Wertschätzung: der naturnahe Garten. Artenvielfalt, blühende Wildpflanzen, summende Insekten und strukturreiche Beete liegen im Trend – und das aus gutem Grund. Dennoch schrecken viele Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer vor dem Begriff zurück. Denn Gärten sind etwas sehr Persönliches: Jede und jeder hat ein eigenes Gartengefühl sowie individuelle Vorstellungen von Ordnung und Schönheit.
Hier setzt die Infoveranstaltung von Gärtnermeisterin Barbara Gerlach an. Unter dem Titel „Naturnaher Garten – lebendig und spannend“ lädt sie am Donnerstag, 5. März 2026, um 19:00 Uhr ins Pfarrheim Walstedde ein.
Naturgarten oder naturnaher Garten – was steckt dahinter?
Über das Gärtnern im Einklang mit der Natur wird viel gesprochen – doch was bedeutet das konkret? Gibt es einen Unterschied zwischen einem „Naturgarten“ und einem „naturnahen Garten“? Und muss ein strukturierter Garten mit gepflegten Beeten und klaren Formen aufgegeben werden, wenn man naturnäher gärtnern möchte?
Die klare Antwort von Barbara Gerlach lautet: nein. Naturnahes Gärtnern und ein gestalteter, gepflegter Garten schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Naturelemente behutsam und kreativ in unterschiedliche Gartentypen zu integrieren, ohne das persönliche Gartengefühl zu verändern. Ob eine wilde Ecke mit heimischen Stauden, ein Totholzhaufen als Insektenquartier, eine Blumenwiese zwischen Rasenflächen oder die gezielte Auswahl nektarreicher Pflanzen – naturnahes Gärtnern ist vielfältig und individuell umsetzbar.
Mehr Artenvielfalt, gesündere Gärten, höhere Klimaresilienz
Ein naturnaher Garten ist nicht nur lebendig, sondern auch widerstandsfähig. Gärten mit größerer Artenvielfalt, gesunden Böden und durchdachter Bepflanzung kommen mit Trockenheit, Starkregen und anderen klimatischen Extremen besser zurecht als intensiv gepflegte Monokulturen. Ein gesunder Garten ist zugleich klimaresilient – das reduziert Aufwand und Stress und steigert die Freude am Gärtnern.
In ihrem Vortrag vermittelt Barbara Gerlach praxisnahe Impulse und zeigt, wie sich kleine wie größere Veränderungen im eigenen Garten umsetzen lassen – verständlich, alltagstauglich und inspirierend. Als erfahrene Gärtnermeisterin weiß sie, dass gute Gartenarbeit vor allem Freude bereiten soll.
Kein Zeigefinger – nur Inspiration
Der Ansatz des Abends ist bewusst offengehalten: Es geht nicht darum, den „richtigen“ oder „falschen“ Garten zu definieren oder zu belehren. Vielmehr sollen die Teilnehmenden ermutigt werden, ihren Garten mit neuen, neugierigen Augen zu betrachten und offen für Anregungen zu sein. Die Vielfalt der Möglichkeiten, Natur in den Gartenalltag zu integrieren, steht im Mittelpunkt – und diese ist groß.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Gartenbegeisterten – ob Anfängerinnen und Anfänger oder erfahrene Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, ob großes Grundstück oder kleiner Stadtgarten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einlass ist ab 18:30 Uhr.

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